Berichte aus der Arbeit
 

BrassProject4 you in Herford-Eilshausen -Seminar mit Michael Schütz am 27. Februar 2010

So der Titel der neuen Seminarreihe des CVJM- Westbundes.
Den Auftakt bildete ein Komponistenportrait mit Popularmusiker Michael Schütz aus Württemberg. Bestens organisiert vom tatkräftigen Helferteam vom CVJM-PC Herford-Eilshausen! Vielen Dank an euch!
Rund 75 Bläserinnen und Bläser aus OWl und darüber hinaus erlebten einen tollen und lehrreichen Tag mit schwäbischen Multitalent. Mündend in eine 45-minütige Abendmusik mit einem Querschnitt aus dem erarbeiteten Repertoire, fuhren alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zufrieden und motiviert wieder nach Hause. Fazit : Immer wieder gerne! Danke Michael Schütz!

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 Video zum anschauen

 

Einfach spitze

Wer zwischen dem 21. und 25. Oktober in der Nähe des Freizeitzentrums Wemlighausen vorbeikam, konnte dort ganz ungewohnte und unterschiedliche Töne wahrnehmen. Denn bereits zum zweiten Mal waren dort die Jungbläser des CVJM Kreisverbandes Wittgenstein zu Gast.
32 Teilnehmer und 15 Mitarbeiter erlebten dort eine ereignisreiche Zeit. Im Zentrum stand natürlich das Blechblasen. In vier Leistungsstufen wurden von klassisch bis modern zahlreiche Stücke erarbeitet und musiziert. Dabei kamen „alte Hasen", die schon mehrere Jahre Erfahrung am Instrument haben, ebenso auf ihre Kosten, wie drei Neueinsteiger, die auf der Freizeit die ersten Töne lernten. Darüber hinaus blieb aber noch reichlich Zeit für Bibelarbeiten, Spiele im Wald, einen Kinoabend und einen Trommelworkshop. Aber auch die Bläser der Wittgensteiner Posaunenchöre hatten Gelegenheit, sich ein Bild von den Fortschritten ihres Nachwuchses zu machen: Am Freitagabend fand eine gemeinsame Kreischorprobe statt.
Den krönenden Abschluss der diesjährigen Bläserfreizeit bildete der Abschlussgottesdienst in der ev. Stadtkirche Bad Berle
burg am Sonntagmorgen, den Teilnehmer und Mitarbeiter zusammen mit Pfr. Frank Schröder und CVJM Kreissekretär Heiner Häcker gestalteten.
Jede der vier Leistungsgruppen stellte zwei der geübten Musikstücke vor. Unterstützung bot dabei der Kreisposaunenchor, der neben den Chorälen auch das „Lummerlandlied" der Stufe 1 begleitete.
Mit ihrem Stück „Einfach spitze, dass du da bist. Komm wir loben Gott, den Herrn." brachte Gruppe 2 die Motivation einer sol
chen Freizeit treffend auf den Punkt. Bereits jetzt freuen sich alle Beteiligten auf die nächsten Herbstferien, in denen man sich zur nächsten Bläserfreizeit des CVJM Wittgenstein wiedertreffen wird.

 Jungbläser Wittgenstein       Mitarbeiterstück

 

 

Gemeinsam zum höchsten Ton – CVJM Kreisposaunentag in Breckerfeld

Am 22. und 23. August 2009 trafen sich ca. 150 Posaunenchorbläser(innen) der CVJM Kreisverbände Hagen und Schwelm unter dem Motto „Gemeinsam zum höchsten Ton – Auf nach Breckerfeld“.

Der Samstag begann mit einem geistlichen Wort.  Dabei sollten die Bläser auch das Lied „Dich rühmt der Morgen“ singen. Die Melodie ist „In Dir ist Freude“. Allerdings hat der Vorsänger mit „Morgenlicht leuchtet“ die falsche Melodie angestimmt. Viele Bläser waren gespannt, ob es wohl aufgeht. Allerdings wurde dieses ungewöhnliche musikalische Experiment nach 2 Strophen abgebrochen und der Text wurde auf die richtige Melodie gesungen.

Nach dem Warmblasen von Andreas Form (Projektsekretär für Jungbläserarbeit im CVJM-Westbund) wurde die Gruppe geteilt. Die Jungbläser gingen mit Andreas Form und Klaus Wurm in das Gemeindehaus. Der große Bläserchor probte in der Sporthalle unter der Leitung von Landesposaunenwart Daniel Salinga und den beiden Kreischorleitern Frank Langenbach und Michael Grams. Ursprünglich war auch CVJM Bundesposaunenwart Matthias Schnabel als Dirigent vorgesehen, er musste aber kurzfristig wegen Krankheit absagen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen und einer Kaffeepause waren alle froh, dass der Tag ab 18:00 Uhr mit dem Konzert von Brass Connection in der ev. Jakobus-Kirche abgerundet wurde. Die neun Musiker wurden von einer 3-köpgigen Band begleitet. Es wurden verschiedene Stilrichtungen von Barock bis Swing in Bläserbearbeitungen u.a. von Bach und Mendelssohn neben Spiritual- und Gospelarrangements vorgetragen. Dass Bundesposaunenwart Matthias Schnabel, der sonst die Gruppe leitet, krank zu Hause war machten die Bläser durch eine gekonnte Moderation wett.

Der Sonntag begann mit einem gemeinsamen Abendmahlsgottesdienst. Die Predigt hielt Pfarrer Peter Gräwe, Obmann des Posaunenwerks in der ev. Kirche von Westfalen, zu dem Thema Salz und Licht. Durch den Gottesdienst führte Pfarrer Gunther Urban aus Breckerfeld. Außer den Bläsern wirkte der Gospelchor "Gospel-Train" aus Breckerfeld und eine Band mit.

Um die Mittagszeit hatte der Posaunenchor Breckerfeld - unterstützt von vielen Gemeindemitgliedern - eine reichhaltige Palette an Verpflegung im Angebot. Die Bläser konnten in Ruhe klönen, sich andere Chöre im Mittagsprogramm in der Sporthalle anhören oder neue Instrumente der Firma Fasch ausprobieren. Auch die nicht-musikalischen Angebote wie z.B. Kirchturmbesteigung oder das Spiel- und Spaßangebot für Kinder wurde ausgiebig genutzt. Für die Jungbläser wurde ein Jungbläserspiel angeboten. CVJM-Sekretär Andreas Graf führte durch das Mittagsprogramm.

Am Nachmittag wurde noch einmal gemeinsam in der Sporthalle musiziert. Ein Höhepunkt war das gemeinsame Musizieren von Band, dem Gospelchor "Wegweiser" aus Gevelsberg und dem großen Bläserchor. Auch die Jungbläser bekamen die Gelegenheit, das Eingeübte darzubieten. Der höchste Ton wurde sicherlich zwischendurch geblasen. Die Tontechniker haben mit 105 dB aber auch den lautesten Ton gemessen.

Am Ende waren alle Bläser glücklich und zufrieden. Beseelt von einem tollen Gemeinschaftserlebnis sind alle nach Hause gefahren. Eins stand fest: So etwas müssen wir mal wieder machen!

Text: Frank Langenbach

Fotos: Michael Grams

KPF Hagen 1

KPF Hagen 2

 

 

Das müssten wir mindestens viermal im Jahr machen!

- das war das Fazit einiger der jüngsten Teilnehmer am 3. Jungbläserwochenende des CVJM – Kreisverband – Lüdenscheid im Februar 2009 in der CVJM – Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf.

Gänsehautfeeling bei bei einem Bläserstück mit Jungbläsern? Kann doch gar nicht sein…und ob das sein kann – dazu benötigt man lediglich knapp 50 begeisterungsfähige Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 17 Jahren, eine Handvoll Musik- und Pädagogikprofis sowie ein Dutzend engagierte Mitarbeiter, denen die Nachwuchsausbildung der Posaunenchöre am Herzen liegt.

In dieser Zusammensetzung wurde bereits zum 3. Mal in der schön gelegenen Jugendbildungsstätte „Siegerland“ des CVJM – Kreisverbandes Siegen in Wilgersdorf der schon als Geheimtipp gehandelte Jungbläserlehrgang des Kreisverbandes Lüdenscheid durchgeführt. In diesem Jahr mit einer Rekordteilnahme von 60 Dauerteilnehmern, sowie einigen zusätzlichen Teilnehmern am „Hauptarbeitstag“, dem Samstag.

Die Teilnehmer kamen aus den Posaunenchören der CVJM in Brügge, Halver, Lüdenscheid – Werdohler Straße, Plettenberg, Rahmede, Werdohl – Eveking, sowie der Kirchengemeinden Herscheid, Meinerzhagen – Valbert und Plettenberg – Eiringhausen. Ein Junge reiste aus Korschenbroich an, und es gab auch eine Schülerin der Bläserklasse des BGL unter den Teilnehmern.

Unter Gesamtleitung von CVJM-Bundesposaunenwart Andreas Form wurden in 5 Leistungsgruppen zunächst drei gemeinsame Stücke eingeübt, die im Sonntagsgottesdienst der Kirchengemeinde Neunkirchen - Salchendorf sozusagen uraufgeführt wurden. Für viele der Kinder war es übrigens das erste Mal, dass sie in einem Gottesdienst mitgewirkt haben. Denn fast 40 % der Teilnehmenden sind noch in ihren Chören in der Anfängerausbildung.

Neben der Musik hatten die Teilnehmer (und auch mancher Mitarbeiter) erstmalig Gelegenheit, technisches Wissen in Sachen Instrumentenpflege und -wartung zu lernen. Zu diesem Zweck hatte Organisator Michael Bertram vom CVJM – Kreisverband – Lüdenscheid den Instumentenbaumeister Tobias Schubert aus Stelle bei Hamburg engagiert, der in allen 5 Gruppen Grundkenntnisse vermitteln konnte. Für viele Kinder war es interessant, das Instrument zuerst in der Dusche zu reinigen und danach zu sehen, in wie viel Teile man eine handelsübliche Trompete zerlegen und wieder zusammensetzen kann. Dabei vermittelte Tobias Schubert in kindgerechter Weise das notwendige Wissen über „Schrauben, Fetten und Ölen“.

Erstmals im Rahmen der Jungbläserschulung bestand in diesem Jahr die Gelegenheit, bei den als Mitarbeitern tätigen Profis Andreas Form, Jürgen Heller, Sinje Glaeßner und Joachim Müller, die auch die Leistungsgruppen leiteten, Einzelunterricht zu bekommen. Das wurde von zahlreichen Teilnehmern gern und wissbegierig genutzt.

Abgerundet wurde das Programm durch gemeinsames Spiel und Sport in der hauseigenen Sporthalle, Kegeln oder andere Geselligkeiten und eine wunderschöne Wanderung (Schneeballschlacht inbegriffen) im Schnee bei strahlendem Sonnenschein. Am Samstagabend erfreuten zwei junge Teilnehmer die Jüngsten mit einer gekonnten Zaubervorstellung, die Begeisterung auslöste.

Zum Schluss am Sonntagmittag wurden alle erarbeiteten Stücke den zum Abholen angereisten etwa 30 Eltern vorgeführt, die es sich nicht nehmen ließen, ihre müden, aber um viele Erfahrungen reichere Sprösslinge wieder in Empfang zu nehmen. Michael Bertram bedankte sich bei einer starken Mitarbeitermannschaft, die das Wochenende engagiert und erfolgreich vorbreitet und durchgeführt hatte. Mit einem gemeinsam gesungenen Irischen Reisesegen und dem Wunsch:“..und bis wir uns wieder sehen, halte Gott Dich fest in seiner Hand…“ verabschiedeten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer voneinander: „Bis zum 25. April in Halver!“ hieß es, denn an diesem Tag sind alle Teilnehmer des Wochenendes nach Halver zu einem Nachtreffen und einem gemeinsamen öffentlichen Konzert eingeladen. Die sonst übliche Frage: „Bist Du im nächsten Jahr wieder dabei ?“ hatten drei kleine Trompeterinnen aus der Lüdenscheider Ausbildungsgruppe bereits am Samstagabend für sich so beantwortet:“…so ein Jungbläserwochenende müsste wirklich mindestens viermal im Jahr stattfinden…!“

Text:   Michael Bertram/Ute Jellinghaus

Foto: privat

 

 

Erstes Abschlußkonzert der "Teenager Brass Academy" des CVJM-Westbundes ein Volltreffer!
Mit weitaus moderneren Tönen als sonst üblich haben Akteure für die Musik der Posaunenchöre geworben.Sie trafen sich hierzu im Dielinger Gemeindehaus. Wer kennt sie nicht, die musikalische Untermalung des Bläserchors während des Gottesdienstes. Meist sind es die üblichen, bekannten Lieder, die jeder mitsingen kann. Jugendlichen fällt es da manchmal schwer, sich für so eine Musik zu begeistern, wenn man sie im Gottesdienst hört. Wer aber das Pilotprojekt vom Bundesposaunenwart des CVJM-Westbundes Klaus-Peter Diehl und dem Vor-Ort-Organisator Torsten Fieseler mit der »TeenagerBrass Academy« besucht hat, war von der gespielten Blechblasmusik sehr beeindruckt. Etwa 30 Akteure aus dem Kirchenkreis Lübbecke, dazu noch E-Piano-Spieler und ein Schlagzeuger gehören zur »Academy«.Die Idee für dieses Projekt entstand im Januar. Die beiden Initiatoren dachten darüber nach, ob man nicht eine chorübergreifende Truppe von Musikern zusammenstellen könne, in der hauptsächlich junge Leute spielen. Diese Idee fand schnell Anklang bei den jugendlichen Blechbläsern, und so konnte im Mai mit den Proben begonnen werden.Insgesamt traf sich die »Teenager Brass Academy« zu zehn Proben von je zwei Stunden. »Am Anfang dachte ich, dass wir alles mit Hintergrundmusik von der CD begleiten müssen, aber gegen Ende hin konnte ich ganz getrost den CD-Player ausstellen, da alle große Fortschritte gemacht haben« erklärte Klaus-Peter Diehl. Er betonte auch, dass es nicht nur wichtig war, diese Stücke mit 30 Bläsern stimmig spielen zu können, sondern an der Technik zu feilen. Besonderer Wert wurde auf Blastechniken, Atmung und Intonation gelegt. Dies merkte der Zuhörer gleich bei den ersten Stücken. CVJM Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl erzählte zwischen den einzelnen Stücke einige Anekdoten über Stücke, Komponisten und vermittelte in seiner Andacht, wie wichtig es heutzutage ist, den christlichen Glauben über die Gruppe hinaus nach außern hin zu bezeugen. Auch die Dielinger Kirchengemeinde begrüßte die Jungbläser und wünschte ihnen, dass sie ihr Engagement weitergeben. In der Halbzeitpause und Ende wurden den Zuhörern kostenlos Kleinigkeiten zu essen serviert, mit der Bitte etwas für die Jugendarbeit der Blechbläser zu spenden. Nachdem eine Zugabe gespielt und die Akteure mit stehenden Ovationen gewürdigt wurden, sagte der Bundesposaunenwart, dass sich im nächsten Jahr bereits drei weitere Kreisverbande/Kirchenkreise für die "Teenager Brass Academy 2009" beworben hätten.

 

Jungbläsertag anläßlich des 110-jährigen Jubiläums des CVJM-Posaunenchores Bielefeld-Sudbrack

Rund 80 Kinder und Jugendliche waren am Samstag,d.8.11.2008 zu einem Jungbläsertag nach Bielefeld gekommen. Unter der Leitung der Chorleiterin Sonja Ramsbrock und Bundesposaunenwart Klaus-Peter Diehl sowie einem mehrköpfigen Mitarbeiterteam wurde in 5 Leistungsgruppen gearbeitet.Der Jubläumsposaunenchor hatte alles organisiert. Perfekte Abstimmung zwischen Gruppenarbeit und Catering sorgten für einen effektiven Ablauf. Das Erlernte wurde in einem fast 2-stündigen Konzert am Abend vorgetragen. Als besonderer Gast konnte ein Dudelsackspieler engagiert werden, der zusammen mit allen Jungbläser den "Highlander" intonierte. Die zahlreich erschienenen Zuhörerinnen und Zuhörer entließen die jungen Künstler mit "Standing Ovations" Der nächste Jungbläsertag kommz bestimmt! ;-))

Weitere Bilder aus Bielefeld findet man im Fotoalbum des CVJM-Westbundes unter www.cvjm-westbund.de  Dort unter: Fotos

 

Seminar für Jungbläser und Ausbilder im Oktober 2008

Rund 60 Kinder und einige erwachsene Anfänger füllten am vergangenen Wochenende nahezu alle Seminarräume der Bildungsstätte in Wuppertal! Egal wohin man hörte, aus jeder Ecke klangen Töne. Laute sowie leise, von allem was. In 6 Bläser-Leistungsgruppen und einer Gruppe für die mitgereisten Ausbilder wurde hart gearbeitet. Die Resultate konnten sich die zahlreich angereisten Eltern,Freunde und Bekannten am Sonntag beim Abschlußkonzert anhören. Es war ein wunderschönes und anstrengendes Wochenende. Alle, Kinder wie Erwachsene ,traten gut gelaunt und mit vielen Eindrücken am Sonntag, nach dem gemeinsamen Essen, die Heimreise an. Natürlich mit dem festen Vorsatz, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein.Logisch!

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter! Ohne euch wäre dieses tolle Wochenende so nicht durchführbar gewesen!

Hier einige Bilder:

 

 

 

 

 

 

 

Jungbläserfreizeit Wittgenstein

Jungbläser gestalten zusammen mit dem CVJM-Sekretär Heiner Häcker den musikalischen Abschlussgottesdienst.

CVJM-Kreisverband Wittgenstein.

Am letzten Sonntag endete die Jungbläserfreizeit mit einem voluminösen
Abschlussgottesdienst.
Die jungen Musiker aller Stufen spielen zusammen
Die Predigt hielt der festangestellte CVJM-Sekretär Heiner Häcker. Der vom
CVJM-Wittgenstein für Jugendarbeit angestellte Heiner Häcker verband hierbei
gekonnt seine Auslegung mit den neu erlernten Fähigkeiten der Jungbläser. Für
die Schulung konnte ebenfalls der vom CVJM angestellte Jungbläser-Sekretär,
Andreas Form, gewonnen werden. Der ausgebildete Trompeter war durch seine
motivierende und gleichzeitig musikalisch bewundernswerte Art ein großer
Gewinn für die Bläserschulung. Die insgesamt zehn Mitarbeiter schulten die 20
Jungbläser in drei Leistungsstufen. Hierbei wurde auch eine Gruppe für absolute
Einsteiger eingerichtet. Neben der musikalischen Schulung wurde aber auch ein
interessantes Rahmenprogramm entwickelt. Dieses enthielt z. B. einen
Spieleabend, eine spannende Nachwanderung, ein von Jungscharmitarbeitern
durchgeführtes Geländespiel oder eine Kinonacht.
Die musikalische Ausbildung wurde durch Beteiligung des Trompeters und
Musikfachdidaktikers Christoph Barth von der Musikhochschule Köln
abgerundet. Finanziell unterstützt wurde diese Jungbläser-Ausbildung durch die
Sparkasse Wittgenstein, ohne die eine so umfassende Gestaltung nicht hätte
realisiert werden können. Müde und glücklich kehrten die Jungbläser und deren
Ausbilder in die Familien und heimischen Posaunenchöre zurück.
Die Jungbläser zusammen mit ihren Ausbildern. Mit dabei auch die
festangestellten Hauptamtlichen Heiner Häcker und Andreas Form
Man wird sich aber spätestens zum Freizeitnachtreffen am Samstag, dem 31.
Januar wiedersehen.

 

Posaunentag auf der Landesgartenschau!

Blechblaskultur »pur«

<b>»Ohrenschmaus und Augenweide«</b>: Posaunentag bei der Landesgartenschau in Rietberg. Foto: gmh

»Ohrenschmaus und Augenweide«: Posaunentag bei der Landesgartenschau in Rietberg. Foto: gmh

Mehr als 1000 Menschen bei Bläsergottesdienst auf der Landesgartenschau.

Mehr als 600 Bläserinnen und Bläser spielten unter der Leitung der Posaunenwarte K.P.Diehl, D.Salinga und Ulrich Dieckmann zum Lobe Gottes auf! Und den Menschen zur Freude - das war schon ein gutes Stück "Himmel auf Erden". Zumal das Ganze auch noch vor der traumhaften Kulisse der Landesgartenschau stattfand.

Bläsergottesdienst am Sonntagvormittag auf dem Schützenplatz in Rietberg: Rund 400 Angehörige und Freunde haben die Bläser aus den Posaunenchören der Evangelischen Kirche von Westfalen (EKvW) und CVJM-Westbund mitgebracht. Strahlender Sonnenschein und wolkenloser Himmel bescheren Dutzende weitere Zaungäste, die sowohl den Freiluftgottesdienst als auch die anschließende Bläser-Matinee verfolgen.

"Das ist wie ein Abglanz vom Garten Eden", schwärmt Bernhard Silaschi, Leitender Obmann des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland. Gerade hat er seinen Klappstuhl in der ersten Reihe des gewaltigen Bläserchores verlassen und ist aufs Podium geeilt. Von dort hat er einen weiten Blick über die versammelten Massen.

Das Blech glänzt golden in der Sonne, jung und alt haben sich dort hinter hunderten von Notenständern zusammengefunden. Im Hintergrund dreht sich das Riesenrad der Landesgartenschau. Silaschi ist überwältigt: "Wenn Bläser zum Lobe Gottes aufspielen", ruft er den Musikanten zu, "dann ist das nicht nur ein Ohrenschmaus, sondern auch eine Augenweide".

 <b>Buntes Miteinander</b>: Erstaunlich, was aus Atemluft werden kann, wenn Könner sie durchs Blech pressen. Foto: gmh

Buntes Miteinander: Erstaunlich, was aus Atemluft werden kann, wenn Könner sie durchs Blech pressen. Foto: gmh

Aber dieser Vormittag ist nicht nur ein Fest für Augen und Ohren, sondern auch ein Gottesdienst. "Träume und Visionen brauchen einen Samen", sagt Peter Gräwe in der Predigt, Pfarrer aus Gelsenkirchen und stellvertretender Landesobmann des Posaunenwerkes in der EKvW. Damit spielt er sowohl auf die Umgebung hier in Rietberg an und ihre prächtigen Pflanz-Anlagen als auch auf das Motto der diesjährigen Landesgartenschau: "Träume wachsen lassen." Viele Träume, so Gräwe, erfüllen sich im Leben eines Menschen nicht. "Aber Gott legt mit Jesus Christus eine Samen in unser Leben, der uns niemals enttäuscht."

So sieht das auch Bernhard Silaschi. "Mit der Posaunenarbeit hat Gott bei uns einen Samen gelegt, der zu einer prächtigen Blüte aufgewachsen ist", meint er. Dann eilt er wieder zurück zu seinem Klappstuhl. Lungenflügel drücken, Lippen spannen sich - erstaunlich, was aus Atemluft werden kann, wenn Könner sie durch Blech pressen: Choräle, Swing. Mal fröhlich. Mal getragen.

 <b>Text und Fotos</b> von Gerd-Matthias Hoeffchen

Die Bläserinnen und Bläser haben an diesem Sonntagvormittag ganz klar die Lufthoheit bei der Landesgartenschau: Wohl keiner der Besucher kann sein Ohr vor diesen Klängen verschließen. Aber wer wollte das auch? "Blechblaskultur pur", meint Dietrich Fricke, der evangelische Pastor in Rietberg. Und auch er wippt mit der Fußspitze ganz gewaltig mit.

 

 

Jungbläser im „Trainingslager“- Pollertshof 2008!

Drei Tage lang trafen sich rund 50 Jungbläser aus Posaunenchören des CVJM-Westbundes und des Posaunenwerkes der EKvW  aus dem gesamten Kirchenkreises Lübbecke zu einer Jungbläserfreizeit im Pollertshof (Pr. Oldendorf). In vier Leistungsgruppen aufgeteilt lernten die Kinder dazu. Themen wie Atmung und Ansatz, Haltung und Spieltechnik, uvm. standen auf dem Lehrplan. Neben einem fähigen Mitarbeiterteam aus dem Kirchenkreis konnten auch die hauptamtlichen Posaunenwarte Ulrich Dieckmann und Klaus-Peter Diehl als Mitarbeiter gewonnen werden. Es wurde aber nicht nur geübt. Die jungen Musikerinnen und Musiker lernten auch, wie ein Blechblasinstrument funktioniert und vor allem wie es richtig gepflegt wird. Dazu war eigens der Instrumentenbauer Tobias Schubert aus der Nähe von Cottbus gekommen. Er zeigte den Kindern genau, wie die Instrumente gereinigt und geölt werden. Darüber hinaus konnte er sofort kleiner Reparaturen vor Ort vornehmen. In sonniger Atmosphäre stellten die jungen Musikerinnen und Musiker ihr Können unter Beweis. Eltern, Geschwister und Großeltern kamen zum Abschlusskonzert am Sonntag zum Pollertshof und freuten sich mit den Kindern und Jugendlichen über die Fortschritte. „Auch wenn es viel Vorbereitung braucht, um ein solches Wochenende zu gestalten. Wenn ich sehe, mit wie viel Eifer und Freude die Kinder dabei sind, dann lohnt sich all die Mühe“, sagte Uwe Spreen, Organisator und Posaunenobmann des Kirchenkreises. „Das war wieder ein schönes Wochenende “ erklärt er weiter. „Der Pollertshof ist für`s nächste Jahr wieder gebucht und viele Jungbläser wollen wieder kommen“ wenn es wieder heißt: “Jungbläser im Trainingslager“.


Jede Menge Blech - "Mit Leib und Seele"

Jungbläserschulung Siegerland Frühjahr 2008

161 Trompeten, Flügelhörner, Posaunen, Tenorhörner und Tuben... jede Menge Blech, was am Wochenende in der Jugendbildungsstätte in Wilgersdorf zusammenkam.

Der regelrechte Boom in der Posaunenarbeit im CVJM-Kreisverband Siegerland geht weiter.

161 Nachwuchsmusiker aus Posaunenchören im ganzen Kreis Siegen-Wittgenstein trafen sich am Wochenende zu einer intensiven Schulung in der Jugendbildungsstätte Wilgersdorf.

Das Oberthema der vier Tage war „Mit Leib und Seele" - dazu wurde in Bibelarbeiten mit CVJM-Kreissekretär Martin Ditthardt thematisch gearbeitet. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 8-25 Jahren beschäftigten sich unter anderem mit der Frage, wie man seinen Glauben an Jesus Christus im Alltag leben kann.

Musikalisch klang die gesamte Jugendbildungsstätte von Donnerstag bis Sonntag ganz unterschiedlich. In 5 Gruppenstufen mit verschiedenem Leistungsstand wurde an den musikalischen Fähigkeiten gearbeitet. Die rund 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der Leitung von Benjamin Eibach hatten alle Hände voll zu tun - Tonbildung, Notenlehre, das Einüben ganz neuer Tonarten und Stück - und nicht zuletzt, wenn es an die abendliche Nachtruhe ging. Überhaupt standen der Spaß und die Gemeinschaft bei der Jungbläserschulung ebenso im Vordergrund wie die Musik. Einen absolut würdigen Abschluss fand die Schulung mit dem Gottesdienst in der Mehrzweckhalle der Jugendbildungsstätte. Rund 400 Besucher hörten Vortragsstücke der einzelnen Gruppen aus den verschiedensten Bereichen. Von Filmmusik („StarWars", „Winnetou") über schottische Volksweisen, einer Pop-Fanfare bis hin zu dem klassischen Choral mit Vorspiel. Eindeutiger Höhepunkt war das von sämtlichen Bläserinnen und Bläsern (rund 200!) gemeinsam vorgetragene Spiritual „My Lord, what a morning" nach einer Bearbeitung von Benjamin Eibach. Eine rundum gelungene Jungbläserschulung des CVJM-Posaunenverbands Siegerland, die Lust macht auf das nächste Event an gleicher Stelle im Herbst dieses Jahres.

Daniel Schäfer

 

 

Bläser- und Chorleiterschulung 2008 in Bad Fredeburg,
mehr als ein Impuls?

Bericht von Henning Loos

„Neue Impulse - die sind nicht nur wichtig in Wirtschaft und Politik, sondern auch in den CVJM-Posaunenchören im Siegerland.

Neue Anregungen holen, fachlich weiterbilden, Austausch untereinander, miteinander musizieren und vieles andere mehr sollten den 80 Teilnehmern der Chorleiter- und Bläserschulung des Posaunenverbands im CVJM Kreisverband Siegerland in Bad Fredeburg neuen Elan für die Bewältigung der vielfältigen Aufgaben der Siegerländer Posaunenchöre geben.

Diese Schulung, die nun bereits zum 5. Mal angeboten wurde, dient insbesondere der Aus- und Weiterbildung von Chorleitern. Hierzu konnten neben den alten Hasen und Chorleitern mit wenig Erfahrung auch Anfänger mal in die Geheimnisse von ¾- und 4/4-Takt hineinschnuppern.

Es war erstaunlich, mit welcher Begeisterung junge Menschen in die Posaunen­chorleitung einsteigen. Mit großer Freude machten sich auch die Teilnehmer in der Chorleiter-Anfängergruppe daran, zu einem Musikstück eine eigene Vorstellung zu entwickeln und als Dirigent diese Vorstellungen dann den Blechbläsern in ihrer Gruppe zu vermitteln.

 

Aber auch die Chorleiter, die teilweise schon über 20 Jahre im Amt stehen, konnten noch neue Dinge lernen. So stellten sich in den Arbeitsphasen solche interessanten Fragen, wie wohl ein 5/4-Takt zu dirigieren ist und wie er zusammengefasst werden kann. Oder auch die Frage, warum auch Körperhaltung und Gestik wesentlich zur Wirkung des eigenen Dirigat's beitragen.

Um diese und andere Fragen zu beantworten und in der Praxis zu üben, standen kompetente Dozenten wie z.B. die Kantorin des Kirchenkreises Siegen, Ute Debus, oder der Posaunenwart des CVJM-Westbundes, Matthias Schnabel, zur Verfügung.

Die persönliche Weiterbildung am Instrument und im Ensemblespiel für die Teilnehmer der Schulung bildeten den zweiten Schwerpunkt des Schulungs­wochenendes. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, Einzelunterricht bei Berufsmusikern mit Trompete oder Posaune zu nehmen. Hierfür waren unter anderem Blechbläser der Südwestfälischen Philharmonie engagiert.

Neben diesen Themen wurden in Workshops Fragen zur Motivation in der Chorarbeit diskutiert, die Säulen der Posaunenchorarbeit im CVJM betrachtet, oder aber das Verständnis von Klängen und Harmonien geschult.

Die Arbeitsphasen eines jeden Tages wurden durch ein gemeinsames Musizieren im Plenum abgeschlossen. Dabei zeigte sich in sehr eindrucksvoller Weise, was 80 engagierte Blechbläser unter der Leitung der jeweiligen Dozenten zu leisten vermögen.

Nach einem ereignis- und lehrreichen Tag konnten die Teilnehmer dann in geselliger Runde bei einem Glas Wein Erfahrungen und Ideen austauschen, persönliche Gespräche führen und sich so auch gegenseitig für den Dienst im Posaunenchor stärken.

Stärkung für die Schulungstage und die Chorarbeit, aber auch für das persönliche Leben konnten die Teilnehmer sich in den Andachten mitnehmen, die jeweils morgens und abends die Tage einrahmten.

Die Schulung schloss am Sonntagnachmittag mit einem Sendungsgottesdienst unter der Leitung unseres Vorsitzenden Dieter Hofmann, der allen Teilnehmern für das vor ihnen liegende Jahr den Segen und die Kraft Gottes mit auf den Heimweg gab.

Mit auf den Heimweg nahmen die Teilnehmer aber auch die Zusage und Ankündigung mit, dass diese erfolgreiche Schulung auch in 2009 an gleicher Stelle wieder stattfinden wird."

 

Kreisposaunengottesdienst im CVJM-Kreisverband Bünde

Dirigent Klaus-Peter Diehl verlangte viel von den Gottesdienstbesuchern: „Singen Sie laut mit bei den Liedern – so dass ich Sie gut höre!“ Das war gar nicht so einfach gegen den Klang von 140 Bläsern, die den diesjährigen Kreisposaunengottesdienst des CVJM-Kreisverbandes Bünde am Sonntag, dem 24. Februar in der Lutherkirche in

Südlengern gestalteten. Unter der Leitung des Bundesposaunenwartes des CVJM-Westbundes spielten die Bläser aus den Chören des Kreisverbandes klassische und zeitgenössische Kompositionen von Telemann, Fünfgeld, Mankel, Engel, Schwager und Michael Schütz bis hin zum 80-Jahre-Hit „YMCA“, mit dem der Gottesdienst in der buchstäblich bis auf den letzten Platz besetzten Kirche ausklang.

Unter den 140 Bläsern waren auch rund 40 Jungbläser, für die das erste Spielen in der großen Gemeinschaft ein ganz besonderes Erlebnis war. Mit dem Swing-Rondo und einer Ballade von Erik Mankel hatte Diehl zwei Stücke ausgewählt, mit denen sie allein ihr Können zeigen konnten.

Über die große Zahl von Jungbläsern freute sich auch der bisherige Posaunenwart des CVJM-Kreisverbandes, Frank Bergmann aus Holsen-Ahle. Nach 14jähriger Amtszeit gab Bergmann (46) das Amt ab an Christian Elges (30) aus Südlengern, der fortan im Vorstand des CVJM-Kreisverbandes für die Bläserarbeit zuständig sein wird. CVJM-Kreisvorsitzender Jürgen Heidemann dankte dem scheidenden Posaunenwart für die langjährige Arbeit und wünschte seinem Nachfolger Gottes Segen.

Geehrt wurden in dem Gottesdienst auch etliche Bläser aus dem Kreisverband für ihren langjährigen Bläserdienst. Klaus-Peter Diehl überreichte Blumensträuße, Urkunden und Ehrennadeln des CVJM-Westbundes an Friedhelm Ellerbrock und Walter Kränkel (40 Jahre), Eduard Berg und Artur Pufal (50 Jahre) und Günter Wehmeier (60 Jahre). „Euer Dienst hat Vorbildcharakter für die Jungbläser“, sagte Diehl bei der Ehrung.

Die Predigt im Gottesdienst hielt der Sekretär des CVJM-Kreisverbandes, Karsten Sewing. Ausgehend von den jüngsten Fällen von Steuerhinterziehung fragte der Prediger nach ethischen Maßstäben und verwies auf den alttestamentlichen Propheten Amos, der die Ungerechtigkeiten und Missstände seiner Zeit benannt hatte. „Was falsch ist, muss auch als falsch benannt werden“, sagte Sewing, warnte aber davor, sich selbst zu überheben. „Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein“, zitierte Sewing Jesus und hob hervor, dass das Streben nach materiellen Dingen keine Erfüllung bringe. Vielmehr gelte Gottes Botschaft: „Suchet mich, so werdet ihr leben.“

Bernd Höner

 

EPiD-Ratstagung 2008

26. Februar -

Die diesjährige Ratstagung des Ev. Posaunendienstes in Deutschland e. V. (EPiD) fand vom 22.-24. Februar in der Akademie der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck im nordhessischen Hofgeismar statt. Bei dieser Tagung wurde der neue Leitende Obmann, Bernhard Silaschi aus Bad Oeynhausen, offiziell in sein Amt eingeführt. Mehr


Blech blasen macht viel Spaß!

Posaunenchor Südlengern wirbt um Bläsernachwuchs in der Schule Kirchlengern-Südlengern (os).

Klaus-Peter Diehl stellte in der Grundschule Südlengern die Blechblasinstrumente vor. Unterstützt wird er dabei von Mitgliedern des Posaunenchors Südlengern, die sich freuen, dass der Bundesposaunenwart des CVJM-Westbund bei ihnen ist. Die Schülerinnen und Schüler brauchen nicht lange zu warten. Gleich nach der Pause geht es los. Bei Klaus-Peter Diehl ist zu spüren, dass er häufig in Grundschule zu Gast ist. Geschickt baut er Spannung auf, fragt zunächst einmal, wer denn überhaupt schon ein Instrument spielt. Das sind erstaunlich viele Kinder, auch einige Blechbläser sind schon dabei. Dass die richtige Technik beim Blasen wichtig ist, zeigt ein Experiment mit Meik Ploschka, der sich als »Freiwilliger« gemeldet hat. Drei Kugeln sind zu bewegen - kein Problem mit der richtigen Technik. »Wir haben heute eine kleine Trompete, Tenor-, Flügelhorn, Posaune, Euphonium und selbstverständlich die Tuba mitgebracht. Unser größtes Instrument kommt bei den Kindern immer besonders gut an«, erzählt, Günter Wehmeier, Vorsitzender des CVJM- Posaunenchors Südlengern. An zwei Tagen besuchen er, Walter Morawietz und Erich Schlüter die Grundschule Südlengern-Dorf, um in den dritten und vierten Klassen ihre Blechblasinstrumente vorzustellen und die Kinder vielleicht zu animieren, selbst ein Blasinstrument spielen lernen zu wollen. Wie in vielen Posaunenchören gibt es auch in Südlengern Nachwuchssorgen, »deshalb versuchen wir, schon die Jüngsten für unsere Musik zu begeistern. « Das Konzept, in die Schulen zu gehen, scheint aufzugehen. Eine Menge Kinder und Jugendliche konnten wir innerhalb eines Zeitraums von vier Jahren gewinnen«, weiß Klaus-Peter Diehl, der diese Art von Nachwuchsarbeit für sehr wichtig hält. Nach und nach werden alle Instrumente ausgepackt. Ihr Klangvolumen können die Kinder direkt ausprobieren. Sie haben an dieser ganz anderen Schulstunde viel Spaß und stellen engagiert viele Fragen. Wer sich schon für ein Blasinstrument entschieden hat, ist an diesem Morgen bestärkt worden, weiter zu machen.

Der Info-Abend für Eltern mit ihren Kindern findet am 8.11.07 ab 18.30 Uhr im Volkeninghaus in Südlengern statt.

 

© Bünder Zeitung vom 17.10.2007

 

 

 

 



"Dort sind Knöpfe - und da muss man hineinpusten"
CVJM-Bundesposaunenwart verfolgt ein erfolgreiches Konzept an der Grundschule Bad Eilsen / Einführung in den Schulen

Heeßen (sig). "Wisst Ihr, wie so ein Blasinstrument zu bedienen ist?", fragt Klaus-Peter Diehl die Schüler der Klasse 4a. Blitzschnell antwortet ein Junge: "Dort sind so Knöpfe dran, und da muss man hineinpusten!" Ein paar Lacher unter den anwesenden Erwachsenen, aber dann entdeckt der aus dem ostwestfälischen Dorf Hille stammende Musikexperte eigentlich nur noch erstaunliche Talente unter seinen jungen Zuhörern.

Es gab kein Schulkind, das nicht in der Lage gewesen wäre, den verschiedenen Instrumenten einen Ton zu entlocken. Im Gegenteil: In einigen Fällen war es sogar eine ganze Reihe von Tönen. Für den Konrektor i. R. Friedrich Winkelhake, immer noch aktives Mitglied des Posaunenchors Bad Eilsen-Rolfshagen, taten sich Blütenträume auf. Wenn von den drei vierten Klassen der Heeßer Grundschule nur ein Bruchteil den Weg zum örtlichen Posaunenchor findet, würde daraus ein außerordentlich stattliches Ensemble.

Das war natürlich das wichtigste Anliegen dieser Begegnung am Montagvormittag. Drei Klassen erklärte der Bundesposaunenwart des Christlichen Vereins Junger Menschen (CVJM), Klaus-Peter Diehl, die Funktion einer Tuba, einer Posaune, einer Trompete sowie eines Horns. Er machte das sehr anschaulich, so dass dievon ihren Lehrkräften begleiteten Jungen und Mädchen aufmerksam bei der Sache waren.

Schon das Messen des Lungenvolumens als Einführung faszinierte die Kinder. Jan Ulrich, der frühere Radprofi, soll über neun Liter Luft verfügt haben. Das ist ein Rekordwert, an den nur solche Hochleistungssportler herankommen. Aber schon mit deutlich weniger kann man ein guter Blasmusiker werden. Eine etwa zweijährige Übungszeit benötigt man in der Regel aber schon, bis man in einem Posaunenchor oder in einem anderen Blasorchester mitwirken kann.

Man könne auch zusammen mit Vater oder Mutter zu den Übungsabenden des inzwischen seit 81 Jahren bestehenden Posaunenchors Bad Eilsen-Rolfshagen kommen, der von Siegbert Held aus Rolfshagen geleitet wird und dem CVJM angehört. Bei einem Info-Abend steht am Donnerstag, 20. September, ab 18 Uhr im evangelischen Gemeindesaal Friedrich Winkelhake zusammen mit Klaus-Peter Diehl Rede und Antwort zu Beginn einer neuen Bläserschulung. Bereits vier Tage vorher, am kommenden Sonntag, gibt es ab 17 Uhr in der Christuskirche eine "Musikalische Reise durch 80 Jahre CVJM Bad Eilsen".

Diehl: "Unser Konzept, dessen Erfolg auf der Zusammenarbeit mit den Grundschulen beruht, nennt sich "Blech blasen statt Blech reden" und hat dazu beigetragen, dass bereits über 1000 Kinder den Weg zu den Posaunenchören gefunden haben. Es ist sogar in Südamerika von deutschen Gemeinden übernommen worden, unter anderem in Paraguay."

Übrigens: Wer am Donnerstag, 20. September, im Gemeindesaal dabei sein will, möglichst mit einem Elternteil, sollte sich vorher unter der Rufnummer (05722) 4315 anmelden.

Foto: Felix Kossendey versucht sich an der Posaune. Kristina Lehmann will es ihm gleich nachmachen. Foto: sig

 

Kreisposaunenchor Wittgenstein gestaltet musikalisch
das Kreisfest im Jubiläumsdorf Raumland

Bei herrlichem Sommerwetter fand am 12. August das Wittgensteiner CVJM-Kreisfest in Raumland rund um die Kirche statt. Der CVJM aus Raumland richtete dieses Fest unter dem Motto "Zentrum der Geschichte" als Beitrag zur 1200-Jahr-Feier ihres Dorfes aus. Der Kreisposaunenchor folgte gerne der Einladung der Raumländer sowie des Wittgensteiner Kreisverbandes, die musikalische Gestaltung des Festtages zu übernehmen. Anknüpfend an die Literatur zum Bundesposaunenfest ging man daran, Literatur für den Festgottesdienst am Morgen und das nachmittägliche YMCA-Festival zusammenzustellen.

Unter Initiative des Raumländer Posaunenchors wurde so in Abstimmung mit dem Bundesposaunenwart Andreas Form ein abwechslungsreiches Programm arrangiert. Auch für das Nachmittags-Festival wurde umfangreich auf die Literatur vom Bundesposaunenfest des CVJM-Westbunde zurückgegriffen. In insgesamt 5 Proben, wobei die ersten beiden Mai-Proben auch zur Vorbereitung des Bundesposaunenfestes am 17. Juni in Essen dienten, begannen nun die musikalischen Vorbereitungen auf den Bläserdienst.

Am Abend des ersten Schultages nach den Sommerferien stieg der Wittgensteiner Kreischor unter Leitung von Erhard Weber - unterstützt von den Chorleitern Matthias Herling uns Hans-Martin Dickel - in die Probenwochen für das Kreisfest ein. Zwei weitere Proben, die dann schwerpunktmäßig durch Andreas Form gleitet wurden, rundeten diese Probenwoche ab, wobei die letzte Probe schon vor der Kirche in Raumland bei einem wunderschönen Sonnenuntergang stattfand.

Der beeindruckenden Abendstimmung der Abschlussprobe folgte dann ein wunderbarer Sommertag. Bei schönstem Sommerwetter gelang es den über 40 Bläserinnen und Bläser aus Wittgenstein, den Festtag mit über 400 Gästen musikalisch gelungen zu gestalten. Die Predigt bzw. Festansprache hielt der Gelsenkirchener Pfarrer Thomas Ehlert. Beim YMCA-Festival ging dieser auf die "tiefe, verankerte und begründete Hoffnung auf Gott" ein. Getreu dem Motto des Festdorfes "Ein Dorf wächst zusammen" nutzen auch die Bläserinnen und Bläser aus Wittgenstein dieses Kreisfest zum "Zusammenwachsen im Dienst für unseren Herrn".

Eckhard Göbel

 

Posaunenratstagung des Ev.Posaunendienstes in Deutschland 2007

Pfarrer Bernhard Silaschi aus Bad Oeynhausen ist neuer Leitender Obmann der über 100 000 Posaunenchorbläserinnen und -bläser des Evangelischen Posaunendienstes in Deutschland (EPiD). Während seiner Tagung vom 9. bis 11. März 2007 wählte der Posaunenrat - oberstes
Gremium des EPiD - einen neuen Vorstand und nahm einige Satzungsänderungen vor. Ziel war es, die Strukturen zu vereinfachen.

So leiten ab sofort Bernhard Silaschi (Bad Oeynhausen) als Leitender Obmann, Stephan Eichner (Osterwiek) als sein Stellvertreter und Karl Wilhelm Wilke (Wermelskirchen) als Schatzmeister die Geschicke des EPiD. Die drei bilden den geschäftsführender Vorstand des EPiD, der von den Vorsitzenden der Fachausschüsse ergänzt wird

Theologischer Ausschuss: Werner Jung, (Stuttgart), Pastor
Musikausschuss: Ulrich Dieckmann (Hamm), Landesposaunenwart
Öffentlichkeitsausschuss: Günter Kaltschnee (Lahntal), Pfarrer

Dazu kommen LPW Christian Fuchs (Barsinghausen) als Vertrauensmann der Arbeitsgemeinschaft der Posaunenwartinnen und -warte sowie die Vertreterin der EKD, Heidi Heine.

Der CVJM-Westbund gratuliert allen "Gewählten" recht herzlich und wünscht Gottes Segen!

 

Jungbläserwochenende “Jubläblawo”
des CVJM-Kreisverbandes Biedenkopf

Vom 1.-3.12.2006 traf man sich wieder im guten alten Freizeitheim Niederdieten im KV Biedenkopf. Unter der Leitung von Torsten Reh und Sebastian Mentemeier erlebte der ca. 25-köpfige Jungbläsernachwuchs ein fröhliches, schulungsintensives Wochenende. Das “Jubläblawo” ist ein feste Größe geworden. In verschiedenen Leistungsgruppen
wird musiziert. Dabei kommen Spiel und Spass nicht zu kurz.Tischtennis
und Kickerturnier sowie ein Kinoabend und nicht zu vergessen das
Abschlusskonzert sorgten für ein erlebnisreiches Adventwochenende.

In 2007 am 1.Adventwochenende trifft man sich wieder!

Fotos dazu in der Foto-Galerie!



Bericht vom "Blechbläserworkshop für Anfänger" Pfingsten 2006

Über die Pfingsttage vom 2.-5. Juni fand im CVJM-Kreisverband Schwelm ein "Blechbläserworkshop für Anfänger" statt. 50 Bläserinnen und Bläser durften zu Gast in den Räumlichkeiten der Freien evangelischen Gemeinde Ennepetal sein.
In vier Gruppen wurde das gesamte Wochenende über viel geblasen und Gemeinschaft erlebt. Die einzelnen Gruppen wurden von Bundesposaunenwart Matthias Schnabel, Projektsekretär für Jungbläserarbeit Andreas Form (Max333) und zwei Musikschullehrern der Ennepetaler Musikschule - Ernst-Burkhard Schäfer (Trompete) und Hans-Martin Seeland (Posaune) - geleitet. Zeitgleich fand ein Percussion-Workshop unter der Leitung von Marie-Carmen Trapp statt.
Zur Zeit wirken 10 Posaunenchöre bei der Bläserarbeit des CVJM-Kreisverbandes Schwelm mit. Aufgrund der großen Nachfrage bei der Ausbildung von Jungbläsern in den jeweiligen Chören, erschien es als sinnvoll, einen Workshop für die Jungbläser und die fortgeschrittenen Anfänger anzubieten. So waren ganz frische Jungbläser wie auch schon in den Posaunenchor integrierte Bläser/innen gekommen. Auch Bläser aus dem CVJM-Kreisverband Hagen nahmen am Workshop teil.
Wir begannen am Freitagabend nach dem ersten Kennenlernen in den Gruppen zu arbeiten. Am Samstag wurde die Gruppenarbeit fortgesetzt. In der Mittagspause bot das Jungscharteam des CVJM-Kreisverbands Schwelm eine Stadtrallye durch den Ennepetaler Stadtteil Altenvoerde an. Am Abend wartete ein musikalischer Leckerbissen auf die Lehrgangsteilnehmer und ihre Eltern sowie ein weit gestreutes Publikum: Die Gruppe "Brass-Connection" unter der Leitung von Matthias Schnabel gab ein Konzert. Die Konzertbesucher wurden auf eine musikalische Weltreise mitgenommen.
Am Sonntag gestalteten die Workshopteilnehmer musikalisch einen Gottesdienst mit. Pfarrer Thomas Bracht aus der Kirchengemeinde Haßlinghausen, selbst Bläser, hielt die Predigt. Während des Gottesdienstes wurden neben den gemeinsamen Liedern die in den Gruppen erarbeiteten Musikstücke vorgetragen. Im Anschluss an den Gottesdienst war die Gemeinde zum gemeinsamen Mittagessen eingeladen. Am Nachmittag wurde dann noch einmal in den Gruppen gearbeitet. Wie jeden Abend gingen wir nach einem gemeinsamen Tagesabschluss mit geistlichem Impuls auseinander.
Am Pfingstmontag nahmen die Teilnehmer am Gemeindefest der Kirchengemeinde Gevelsberg teil, die anlässlich des Jubiläums des Drevermannstiftes einen open air Gottesdienst feierte. Auch hier wirkten die Teilnehmer musikalisch mit und konnten im Anschluss an den Gottesdienst in Form einer Matinee die Gruppenergebnisse vortragen.
Aus den Reaktionen der Teilnehmer und auch der Dozenten ließ sich entnehmen, dass Workshops in dieser Art wiederholt werden müssen.